Handwerk
Friseur-Gesellenprüfung: Die praktische und theoretische Prüfung sicher meistern
Meistern Sie die Friseur-Gesellenprüfung sicher mit unserem Leitfaden zu Gewichtungen, Prüfungsbereichen und bewährten digitalen Vorbereitungs-Tools.

Friseur-Gesellenprüfung: Die praktische und theoretische Prüfung sicher meistern
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Die gestreckte Gesellenprüfung: Struktur und Gewichtung im Überblick
Die Ausbildung im Friseurhandwerk endet nicht mehr mit einer klassischen Zwischen- und Abschlussprüfung. Stattdessen absolvieren die angehenden Fachkräfte die sogenannte gestreckte Gesellenprüfung, die sich in zwei zeitlich voneinander getrennte Teile gliedert[1]. Dieses moderne Prüfungsverfahren stellt sicher, dass bereits frühzeitig im Ausbildungsweg erlernte Fertigkeiten direkt in das finale Gesamtergebnis einfließen und nicht erst am Ende der dreijährigen Lehrzeit punktuell abgefragt werden. Für Ausbildungsbetriebe, Bildungsträger und Prüflinge bedeutet das, dass eine kontinuierliche Vorbereitung von der ersten Arbeitswoche an entscheidend ist. Mit einer gezielten, digitalen Lernbegleitung lässt sich dieser strukturierte Weg effizient bewältigen.
Der Aufbau und die Gewichtung der Prüfungsteile
Der erste Teil der Prüfung wird nach etwa 18 Monaten der Ausbildungszeit abgelegt[1]. Im Mittelpunkt steht hierbei der Prüfungsbereich Basisfriseurarbeiten, der mit einer Gewichtung von 25 Prozent in die Gesamtnote einfließt[2]. Hier müssen die Auszubildenden zeigen, dass sie grundlegende Techniken wie Haarschnitte, Farbveränderungen und einfache Frisurengestaltungen sicher beherrschen und kundenorientiert umsetzen können. Da bereits dieses frühe Zwischenergebnis ein Viertel der finalen Gesellennote ausmacht, darf der Lernaufwand in den ersten eineinhalb Jahren keinesfalls unterschätzt werden.
Teil 2 der Gesellenprüfung folgt am Ende der Ausbildungszeit und macht mit einer Gewichtung von 75 Prozent den Hauptteil der Note aus[2]. Dieser zweite Teil fordert ein tiefergehendes fachliches Können sowie fundiertes theoretisches Hintergrundwissen. Er teilt sich auf in die Bereiche Friseur- und dekorative Kosmetikdienstleistungen (35 Prozent Gewichtung), Friseurtechniken (20 Prozent Gewichtung), Betriebsorganisation und Kundenmanagement (10 Prozent Gewichtung) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde (10 Prozent Gewichtung). Diese Aufteilung verdeutlicht, dass eine erfolgreiche Vorbereitung auf die Gesellenprüfung Friseur sowohl handwerkliche Exzellenz im Salon als auch eine fundierte kaufmännisch-theoretische Ausbildung voraussetzt.
| Prüfungsteil | Prüfungsbereich | Gewichtung am Gesamtergebnis | Zeitpunkt |
|---|---|---|---|
| Teil 1 | Basisfriseurarbeiten | 25 % | Nach ca. 18 Monaten |
| Teil 2 | Friseur- und dekorative Kosmetikdienstleistungen | 35 % | Am Ende der Ausbildung |
| Teil 2 | Friseurtechniken | 20 % | Am Ende der Ausbildung |
| Teil 2 | Betriebsorganisation und Kundenmanagement | 10 % | Am Ende der Ausbildung |
| Teil 2 | Wirtschafts- und Sozialkunde | 10 % | Am Ende der Ausbildung |
Um diese vielseitigen Hürden im Handwerk systematisch zu meistern, setzen moderne Betriebe und Auszubildende auf digitale Unterstützung. Über eine digitale Plattform wie Absolveo lassen sich alle relevanten Lernbereiche strukturiert abbilden. Mit dem Prüfungstrainer können angehende Friseure den theoretischen Stoff für Teil 1 und Teil 2 im eigenen Tempo festigen, während Ausbilder über den Ausbildungsmanager den Lernstand ihrer Schützlinge jederzeit im Blick behalten. So wird die Vorbereitung auf Theorie und Praxis zu einem kontinuierlichen und stressfreien Prozess.
Gesellenprüfung Teil 1: Die solide Basis der Friseurkunst
Die gestreckte Gesellenprüfung im Friseurhandwerk teilt sich in zwei zeitlich versetzte Abschnitte auf. Der erste Teil findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt und widmet sich vollumfänglich dem Prüfungsbereich der Basisfriseurarbeiten. Weil dieses erste Zwischenergebnis bereits einen wesentlichen Teil des späteren Gesamtergebnisses ausmacht, ist eine strukturierte Vorbereitung für Auszubildende und Betriebe unverzichtbar. Eine gezielte Unterstützung für diesen Meilenstein bietet das Portal für die Gesellenprüfung Friseur von Absolveo. Die Anforderungen erstrecken sich über die praktischen Kernbereiche des Damen- und Herrenfachs sowie über wesentliche theoretische Grundlagen, die in einer separaten Klausur abgefragt werden.
Die praktische Durchführung im Damen- und Herrenfach
Der praktische Prüfungsteil verlangt von den Prüflingen höchste Präzision und ein ausgeprägtes Zeitmanagement. Im Damenfach wird eine komplexe Arbeitsaufgabe gestellt, die eine klassische Friseurarbeit mit dauerhafter Umformung und zwei unterschiedlichen Einlegetechniken umfasst. Diese Aufgabe muss innerhalb einer vorgegebenen Prüfungszeit von 210 Minuten bewältigt werden[3]. Das Herrenfach verlangt dagegen die Erstellung eines eigenständigen Prüfungsstücks, bei dem klassische Haarschneidetechniken inklusive Föhnen demonstriert werden müssen. Hierfür stehen dem Prüfling exakt 60 Minuten zur Verfügung[3]. Beide praktischen Teile erfordern nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch eine lückenlose Beachtung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.
- Beurteilung von Haar und Kopfhaut sowie die sachgerechte Reinigung und Pflege der Haare[3]
- Färben und Formen der Augenbrauen passend zur Physiognomie des Modells[3]
- Präzises Haareschneiden mit klassischen Techniken im Damen- und Herrenbereich[3]
- Fachgerechtes Einrichten und Pflegen des Arbeitsplatzes unter Berücksichtigung von Ergonomie und Hygiene[3]
- Serviceorientierte Betreuung der Kunden sowie die schlüssige Begründung der gewählten Techniken[3]
Fachtheoretischer Hintergrund und die schriftliche Prüfung
Flankiert wird die praktische Ausführung durch eine 60-minütige schriftliche Arbeit[3]. Hierbei müssen die Prüflinge nachweisen, dass sie die für die Arbeitsaufgabe relevanten fachlichen Hintergründe verstehen und begründen können. Gefragt ist fundiertes Wissen über die Biologie des Haares, chemische Abläufe bei der dauerhaften Umformung sowie die Wirkungsweise verschiedener Pflege- und Stylingprodukte. Um dieses komplexe theoretische Wissen frustfrei und nachhaltig zu verinnerlichen, erweist sich der digitale Prüfungstrainer als ideale Unterstützung. Mit interaktiven Karteikarten, gezielten Lernplänen und realistischen Prüfungssimulationen können Auszubildende Wissenslücken gezielt schließen und die Prüfungsangst abbauen.
| Prüfungsbereich | Wesentliche Inhalte | Zeitvorgabe | Gewichtung in Teil 1 |
|---|---|---|---|
| Arbeitsaufgabe (Damenbereich) | Klassische Friseurarbeit mit dauerhafter Umformung und zwei Einlegetechniken | 210 Minuten | 70 Prozent (inklusive schriftlicher Aufgaben) |
| Prüfungsstück (Herrenbereich) | Klassische Friseurarbeit am Herren inklusive Waschen, Schneiden und Föhnen | 60 Minuten | 30 Prozent |
| Schriftliche Prüfung | Fachliche Hintergründe der Basisarbeiten, Haarbiologie und Wirkungsweisen | 60 Minuten | Integrierter Bestandteil der Arbeitsaufgabe |
Für Ausbilder und Innungsmeister im Handwerk ist es entscheidend, den Ausbildungsstand ihrer Lehrlinge kontinuierlich im Blick zu behalten und Schwachstellen frühzeitig zu beheben. Ein moderner Lösungsansatz für das ist der digitale Ausbildungsmanager von Absolveo, der die Einsatzplanung und Dokumentation vereinfacht. Durch die Kombination aus digitaler Verwaltung und zielgerichteter Prüfungsvorbereitung wird sichergestellt, dass Auszubildende optimal vorbereitet in den ersten Teil ihrer Gesellenprüfung gehen.
Gesellenprüfung Teil 2: Kreativität und Salonmanagement unter Beweis stellen
Der zweite Teil der gestreckten Gesellenprüfung bildet den Abschluss der dreijährigen Ausbildung im Friseurhandwerk. Während im ersten Teil primär die handwerklichen Grundlagen abgefragt wurden, verlangt Teil 2 ein hohes Maß an Eigenständigkeit, gestalterischem Geschick und betriebswirtschaftlichem Denken. Der wichtigste Baustein ist hierbei der Prüfungsbereich Friseur- und dekorative Kosmetikdienstleistungen, der mit 45 Prozent der Gesamtnote das stärkste Gewicht im gesamten Prüfungsverfahren einnimmt[4]. Für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe im ist eine strukturierte Vorbereitung auf diesen Meilenstein essenziell, da hier Theorie und komplexe Praxis direkt ineinandergreifen.
Die praktischen Anforderungen im Detail
Die Prüfung im Bereich Friseur- und dekorative Kosmetikdienstleistungen ist als komplexe Arbeitsaufgabe konzipiert. Die Prüflinge müssen an Modellen demonstrieren, dass sie Kundinnen und Kunden typgerecht beraten, Dienstleistungen planen und diese handwerklich präzise ausführen können. Hierbei wird nicht nur das handwerkliche Ergebnis, sondern auch die Kundenkommunikation und das Zeitmanagement bewertet. Eine unzureichende Vorbereitung führt im Prüfungsstress schnell zu Fehlern.
| Prüfungskomponente | Inhaltliche Schwerpunkte | Dauer und Bewertung |
|---|---|---|
| Damen-Arbeiten (Modell 1) | Haarschnitt mit modernen Techniken, chemische Farbveränderung in Farbtiefe und -richtung sowie ein kreatives Styling. | Fokus auf modische Trends und präzise Techniken; Teil des 45-Prozent-Bereichs. |
| Herren-Arbeiten (Modell 2) | Klassischer oder modischer Haarschnitt, Styling sowie auf Wunsch Bartformung oder kosmetische Behandlungen. | Bewertung von Schnittführung, Symmetrie und typgerechter Anpassung. |
| Dekorative Kosmetik & Handpflege | Erstellung eines typgerechten Make-ups (z. B. Tages- oder Trend-Make-up) kombiniert mit einer Hand- oder Nagelbehandlung. | Saubere Ausführung, Farbwahl und Einhaltung von Hygienestandards. |
| Kundenberatung & Verkauf | Führen eines professionellen Beratungsgesprächs, Bedarfsanalyse und Empfehlung von Pflegeprodukten für die Heimanwendung. | Wichtige Säule für den Bereich Salonmanagement und Kundenbindung. |
Gezielte Vorbereitung durch digitale Lernwerkzeuge
Um die theoretischen Hintergründe wie Farbtheorie, Dermatologie und die rechtlichen Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialkunde sicher zu beherrschen, bietet sich der Einsatz moderner Lernsoftware an. Mit dem Prüfungstrainer von Absolveo können Prüflinge ihr Wissen systematisch vertiefen und gezielt für die Friseur-Gesellenprüfung lernen. Das System ermöglicht die Simulation realistischer Prüfungsszenarien und deckt Wissenslücken frühzeitig auf, sodass die Auszubildenden mit einem sicheren Gefühl in die Theorie- und Fachgespräche gehen.
Für Betriebe und Ausbilder erweist sich die strukturierte Begleitung als entscheidender Erfolgsfaktor. Durch den Ausbildungsmanager lässt sich der Ausbildungsstand lückenlos dokumentieren und mit den Anforderungen der Gesellenprüfung Teil 2 abgleichen. Dies entlastet nicht nur die Ausbildungsverantwortlichen im Salon, sondern stellt auch sicher, dass alle prüfungsrelevanten Techniken bis zur Anmeldung vollständig vermittelt und vertieft wurden.
Der theoretische Teil: Fachwissen, Betriebsorganisation und WiSo
Neben den kreativen und handwerklichen Fähigkeiten an den Modellen entscheidet die Theorie im zweiten Teil der gestreckten Gesellenprüfung maßgeblich über das Bestehen. Viele Prüflinge unterschätzen das theoretische Wissen, da der Fokus im Alltag meist auf der praktischen Arbeit im Salon liegt. Die schriftliche Prüfung setzt sich aus drei zentralen Bereichen zusammen, die im Gesamtergebnis jeweils eine feste Gewichtung besitzen und das notwendige Fundament für eine erfolgreiche Karriere als Friseurin oder Friseur bilden.
Die drei Säulen der schriftlichen Prüfung
| Prüfungsbereich | Gewichtung | Relevante Prüfungsschwerpunkte |
|---|---|---|
| Friseurtechniken | 10 % | Haarschneidetechniken, Farbtheorie, chemische Vorgänge wie Dauerwelle und Coloration, Haarpflege sowie Styling. |
| Betriebsorganisation | 10 % | Kundenberatung, Marketing im Salon, Qualitätssicherung, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz. |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | 10 % | Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutzgesetze, Sozialversicherungen, Verträge und wirtschaftliche Zusammenhänge. |
Jeder dieser Bereiche stellt eigene Herausforderungen an die Lernenden. Während im Fachbereich Friseurtechniken tiefes biologisches und chemisches Verständnis gefragt ist (beispielsweise die Wirkung von Alkalien auf die Schuppenschicht des Haares), fordert die Betriebsorganisation ein kaufmännisches und kundenorientiertes Denken. Wirtschafts- und Sozialkunde wiederum verlangt das Verständnis rechtlicher Rahmenbedingungen, die den Berufsalltag und die gesellschaftlichen Pflichten in Deutschland regeln.
Effiziente Lernwege für Prüflinge und Betriebe
Die Vorbereitung auf diesen Wissensberg erfordert Struktur, da das bloße Auswendiglernen von Lehrbüchern oft nicht ausreicht. Moderne Ausbildungskonzepte setzen auf digitale Lernpfade, um das theoretische Wissen flexibel und nachhaltig im Alltag zu verankern. Über die Vorbereitungsplattform für die Gesellenprüfung Friseur können Auszubildende ihren Wissensstand gezielt testen und Wissenslücken vor dem eigentlichen Prüfungstermin schließen.
- Strukturierter Lernplan: Durch die Einteilung des Prüfungsstoffs in kleine Lerneinheiten wird das theoretische Wissen systematisch aufgebaut, ohne die Lernenden zu überfordern.
- Fehlerauswertung in Echtzeit: Ein intelligentes System erkennt, in welchen Bereichen (wie beispielsweise der Farbtheorie) noch Schwächen vorliegen, und passt die nachfolgenden Fragen an.
- Simulierte Prüfungssituationen: Das Absolvieren von Testprüfungen unter realem Zeitdruck nimmt die Prüfungsangst und stärkt das Selbstvertrauen für den Tag der Entscheidung.
Für Ausbildungsbetriebe und Ausbilder bietet dieser digitale Ansatz eine erhebliche Entlastung. Anstatt mühsam Übungsbogen auszuwerten, lässt sich der Lernfortschritt der Auszubildenden transparent nachvollziehen. Die Verknüpfung von praxisnaher Software für das Handwerk und dem gezielten Einsatz von dem Absolveo Prüfungstrainer sichert eine ganzheitliche Ausbildung, die sowohl im Salon als auch vor dem Prüfungsausschuss überzeugt.
Prüfungsangst und Zeitnot: Strategien für den Prüfungstag
Der Tag der Gesellenprüfung im Friseurhandwerk ist für viele Auszubildende mit einer enormen mentalen Belastung verbunden. Neben den theoretischen Fachfragen im Prüfungsraum sorgt vor allem der praktische Teil im Salon für Nervosität. Hier entscheiden Sekunden über das perfekte Finish, während der Prüfungsausschuss jeden Handgriff genau beobachtet. Eine der größten Stressquellen im Vorfeld ist dabei oft nicht nur das handwerkliche Können selbst, sondern die Logistik rund um die Modellsuche. Wer am Prüfungstag ohne verlässliche Modelle oder mit ungeeigneten Haarstrukturen erscheint, riskiert trotz bester Vorbereitung das Bestehen.
Praktische Vorbereitung: Modellsuche und Zeitmanagement
Eine erfolgreiche Gesellenprüfung steht und fällt mit der Auswahl der passenden Modelle. Erfahrene Ausbilder und Innungsmeister im Handwerk raten dazu, bereits Monate vor dem Termin mit der Modellsuche zu beginnen. Für jeden geforderten Haarschnitt und jede Farbtechnik sollte mindestens ein Ersatzmodell bereitstehen, falls das Erstmodell am Prüfungstag kurzfristig erkrankt oder ausfällt. Zudem müssen die Haare des Modells exakt den Vorgaben der Prüfungsordnung entsprechen, damit alle Techniken vollumfänglich bewertet werden können.
Das zweite große Hindernis ist die strikte Zeiteinteilung. Am Prüfungstag herrscht ein strenger Zeitplan für das Waschen, Schneiden, Färben und Stylen. Auszubildende sollten im Vorfeld jede Dienstleistung mehrfach unter realen Bedingungen und mit laufender Stoppuhr trainieren. Hilfreich ist es, sich für jeden Arbeitsschritt feste Meilensteine zu setzen. Wer beispielsweise weiß, dass der Basishaarschnitt nach genau 25 Minuten stehen muss, kann bei Verzögerungen rechtzeitig gegensteuern und verfällt nicht in Panik.
Erfolgsquoten steigern durch realistische Prüfungssimulationen
Die Nervosität am Prüfungstag lässt sich am effektivsten durch Routine abbauen. Die offizielle Statistik zeigt, dass die Erfolgsquote bei Gesellenprüfungen im deutschen Handwerk bei rund 79,1 Prozent liegt[7]. Um die verbleibende Lücke zu schließen und die Erfolgsquote weiter zu steigern, setzen moderne Ausbildungsbetriebe zunehmend auf digitale Unterstützung. Eine gezielte Vorbereitung auf die theoretischen Grundlagen der Gesellenprüfung Friseur schafft das nötige Selbstvertrauen, um sich am praktischen Prüfungstag voll auf das Handwerk konzentrieren zu können.
Über den digitalen Prüfungstrainer von Absolveo können Lernende theoretische Prüfungsbedingungen realitätsnah simulieren. Die Plattform hilft dabei, Wissenslücken in Bereichen wie Werkstoffkunde, Salonmanagement oder Wirtschafts- und Sozialkunde rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu schließen. Gleichzeitig ermöglicht der Ausbildungsmanager den Ausbildungsbetrieben im Handwerk, den Lernfortschritt ihrer Auszubildenden digital zu begleiten und zu dokumentieren. Diese enge Verzahnung von Theorie und Praxis gibt den Prüflingen die nötige Sicherheit, um Prüfungsangst und Zeitnot erfolgreich zu bewältigen.
- Modell-Check: Mindestens ein Ersatzmodell organisieren und Haarlängen vorab prüfen
- Zeitplan-Check: Feste Meilensteine für jeden praktischen Arbeitsschritt definieren und stoppen
- Werkzeug-Check: Scheren, Kämme, Färbeutensilien und Stylingtools am Vorabend reinigen und sortieren
- Theorie-Check: Regelmäßige Prüfungssimulationen durchführen, um theoretisches Fachwissen zu festigen
- Ruhepausen: Am Vorabend der Prüfung ausreichend schlafen und am Prüfungsmorgen rechtzeitig anreisen
Effiziente Vorbereitung: Wie digitale Tools Betriebe und Azubis entlasten
Die Ausbildung im Friseurhandwerk erfordert eine feine Balance zwischen handwerklichem Geschick und theoretischem Fundament. In der intensiven Phase vor der gestreckten Gesellenprüfung stehen Betriebe und Auszubildende gleichermaßen unter Druck. Moderne digitale Werkzeuge gewinnen in diesem Kontext stark an Bedeutung, da auch im Handwerk zunehmend digitale Formate für Prüfungen erprobt und erfolgreich eingesetzt werden, wie beispielsweise erste Pilotprüfungen an deutschen Handwerkskammern zeigen[8]. Um diese Entwicklung produktiv zu nutzen, bietet eine ganzheitliche Ausbildungsplattform für Handwerk wie Absolveo maßgeschneiderte Lösungen, die das Lernen im Salonalltag strukturieren und administrative Lasten reduzieren.
Transparente Lernstände für Ausbildungsbetriebe
Für Ausbilder und Innungsmeister im Handwerk ist es oft eine zeitliche Herausforderung, den genauen theoretischen Wissensstand jedes einzelnen Auszubildenden zu überblicken. Hier setzt der Ausbildungsmanager an. Mit dieser Software können Ausbildungsbetriebe Lernfortschritte in Echtzeit einsehen, Meilensteine definieren und Defizite gezielt ausgleichen, noch bevor die Prüfungsphase beginnt. Dies entlastet nicht nur die Ausbilder von manueller Dokumentationsarbeit, sondern gibt auch den Betrieben die Sicherheit, dass ihre Auszubildenden optimal vorbereitet in den theoretischen Teil der Prüfung gehen.
Interaktives Lernen mit dem Prüfungstrainer
Auszubildende profitieren wiederum direkt von einer adaptiven Lernumgebung, die sich an ihr individuelles Lerntempo anpasst. Der Prüfungstrainer ermöglicht es angehenden Friseuren, sich strukturiert auf die theoretischen Schwerpunkte wie Farbtheorie, Haarpflege oder Wirtschaftslehre vorzubereiten. Durch realitätsnahe Prüfungssimulationen lässt sich die konkrete Prüfungssituation vorab am Bildschirm durchspielen. Falsch beantwortete Fragen werden automatisch in Form von digitalen Karteikarten wiederholt, bis das Wissen sicher sitzt. Diese gezielte Vorbereitung auf die Gesellenprüfung Friseur nimmt den Lernenden die Prüfungsangst und fördert das selbstbestimmte Lernen.
- Echtzeit-Einblick für Ausbilder in den aktuellen Vorbereitungsstand der Auszubildenden
- Entlastung durch den automatisierten Ausbildungsmanager und Reduzierung von Papierkram
- Simulierte Prüfungsbedingungen im Prüfungstrainer zur Vorbeugung von Prüfungsangst
- Strukturiertes Wiederholen von Fehlern durch ein integriertes Karteikartensystem nach dem Prinzip der Spaced Repetition
- Flexible Nutzung der Lerninhalte auf unterschiedlichen Endgeräten direkt zwischen den Kundenterminen im Salon
Häufig gestellte Fragen
Wie ist die Gewichtung bei der gestreckten Gesellenprüfung im Friseurhandwerk?
Die gestreckte Gesellenprüfung teilt sich auf zwei Teile auf. Teil 1 (Basisfriseurarbeiten) fließt mit 25 Prozent in die Gesamtnote ein. Teil 2 macht mit 75 Prozent den Hauptteil aus. Innerhalb von Teil 2 ist der Bereich für Friseur- und dekorative Kosmetikdienstleistungen mit 45 Prozent der Gesamtnote am stärksten gewichtet.
Wann findet Teil 1 der Friseur-Gesellenprüfung statt?
Der erste Teil der Gesellenprüfung findet in der Regel am Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt, also nach etwa 18 Monaten Ausbildungszeit. Er konzentriert sich vor allem auf die handwerkliche Basis wie klassische Haarschnitte und grundlegende Techniken.
Wie hoch ist die Erfolgsquote bei der Gesellenprüfung im Handwerk?
Die Erfolgsquote ist solide, erfordert aber eine gründliche Vorbereitung. Laut der Berufsbildungsstatistik der Handwerkskammer Dortmund lag die Erfolgsquote bei den Gesellen- und Abschlussprüfungen im Jahr 2022 bei 79,1 Prozent.
Was passiert, wenn man einen Teil der Friseur-Gesellenprüfung nicht besteht?
Die Prüfung ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis aus Teil 1 und Teil 2 mindestens ausreichend ist und Teil 2 ebenfalls mit mindestens ausreichend bewertet wurde. Bei einer mangelhaften schriftlichen Leistung in Teil 2 kann unter Umständen eine 15-minütige mündliche Ergänzungsprüfung beantragt werden.
Wie hilft ein digitaler Prüfungstrainer bei der Vorbereitung?
Ein digitaler Prüfungstrainer ermöglicht das simulierte Lösen von theoretischen Prüfungsfragen unter realen Bedingungen. Durch automatische Auswertungen können Prüflinge gezielt Wissenslücken in Bereichen wie Wirtschafts- und Sozialkunde oder Salonmanagement schließen.
Welche praktischen Aufgaben werden in Teil 1 der Gesellenprüfung verlangt?
In Teil 1 geht es um Basisfriseurarbeiten. Dazu gehören das Ausführen eines Damen- und Herrenhaarschnitts, das Gestalten von Frisuren sowie grundlegende chemische Haarbehandlungen wie Tönungen oder Wellungen nach einer präzisen Arbeitsplanung.


