§34a Sachkundeprüfung (Bewachungsgewerbe)
Die Sachkundeprüfung nach §34a Gewerbeordnung ist der gesetzlich vorgeschriebene Nachweis für anspruchsvollere Tätigkeiten im Bewachungsgewerbe, etwa Werkschutz, Citystreife, Türsteher oder Veranstaltungsschutz. Geprüft werden Rechtskunde, Umgang mit Menschen und Grundlagen der Sicherheitstechnik vor der IHK. Ohne Vorbereitung fallen viele Teilnehmer durch, weil der Stoff stark rechtslastig ist. Absolveo trainiert den Stoff nach dem DIHK-Rahmenstoffplan mit Fragen, Karteikarten und Prüfungssimulation. Die Vorbereitung lässt sich häufig über einen AZAV-zertifizierten Bildungsträger und einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit fördern.
Prüfungsinhalte
Das wird geprüft
Schriftliche Prüfung als Multiple-Choice-Test über alle Sachgebiete und eine mündliche Prüfung, beide vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Wer den schriftlichen Teil besteht, wird zur mündlichen Prüfung zugelassen. Absolveo deckt den schriftlichen Stoff vollständig ab und bereitet auf die mündlichen Fallsituationen vor.
Beispielfragen
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1. Auf welches Recht kann sich ein Sicherheitsmitarbeiter berufen, wenn er eine Person bei einer frischen Straftat vorläufig festhält?
- Das Jedermann-Festnahmerecht nach §127 Strafprozessordnung (StPO)
- Hoheitliche Befugnisse wie die Polizei
- Das allgemeine Hausrecht allein
- Ein Sonderrecht aus dem Waffengesetz
Sicherheitsmitarbeiter haben keine hoheitlichen Befugnisse. Sie können nur das Jedermann-Festnahmerecht nach §127 StPO nutzen, wenn jemand auf frischer Tat betroffen wird und Fluchtgefahr besteht oder die Identität nicht sofort feststeht.
2. Was beschreibt der Begriff Notwehr nach §32 Strafgesetzbuch (StGB)?
- Die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden
- Jede Form von Gewalt gegen verdächtige Personen
- Das Recht, vorbeugend gegen mögliche Täter vorzugehen
- Die Pflicht, jede Straftat selbst zu ahnden
Notwehr nach §32 StGB ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff abzuwenden. Sie muss erforderlich und geboten sein; ein bereits beendeter Angriff rechtfertigt keine Notwehr mehr.
FAQ
Häufige Fragen
Ist die §34a Sachkundeprüfung Pflicht?
Für viele anspruchsvolle Bewachungstätigkeiten ist die Sachkunde gesetzlich vorgeschrieben, zum Beispiel für Türsteher im Bewirtungsgewerbe, Citystreifen, Schutz von Flüchtlingsunterkünften und Großveranstaltungen. Für einfache Tätigkeiten reicht teils die kürzere Unterrichtung; die Sachkunde ist der höherwertige, breiter einsetzbare Nachweis.
Wird die Vorbereitung gefördert?
Häufig ja. Viele Vorbereitungskurse laufen über AZAV-zertifizierte Bildungsträger und können mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters gefördert werden. Dann übernimmt der Kostenträger die Lehrgangskosten, sodass für Teilnehmer keine oder nur geringe Kosten entstehen.
Wie bereitet Absolveo auf die Prüfung vor?
Mit Fragen und Karteikarten zu allen Sachgebieten des DIHK-Rahmenstoffplans, von Recht der öffentlichen Sicherheit über BGB, Straf- und Waffenrecht bis Deeskalation und Sicherheitstechnik. Nach jeder Prüfungssimulation siehst du deine schwächsten Themen und kannst gezielt die rechtlichen Lücken schließen.
Bereit für deine Prüfung?
Erstelle deinen Lernplan, übe alle Fragen und simuliere die Prüfung mit Absolveo.